Op-Art Karten
Kartonkarten mit 14 verschiedenen Grundstrukturen zum Auf- und Ausmalen von Op-Art-Motiven. Die Op-Art (engl. Optical Art) ist eine Stilrichtung der Malerei, die um 1960 aufkam. Gezeichnete lineare Konturen auf dem Untergrund wirken durch Kontrast und Farbgebung.
Ideen & Informationen zu Op-Art Karten
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So wird's gemacht: Op-Art-Karten

14 verschiedene hellgraue Grundstrukturen auf quadratischen Kartonkarten sind die Basis für Op-Art-Karten (14 x 14 cm). Die Op-Art (Optical Art) ist eine Stilrichtung der Malerei, die um 1960 entstanden ist. Selbstgezeichnete Motive mit linearen Konturen be-wirken einen „Bruch“ auf der gemusterten Grundstruktur. Der Effekt wird durch Kontrast und Farbgebung noch unterstrichen. Zum Anmalen eignen sich Filz- oder Buntstifte. Die Karten können entweder schwarz-weiß oder in unterschiedlichen Farben angemalt werden. Sehr wirkungsvoll sind helle neben dunklen Farben oder Komplementärfarben.
Und so wird es gemacht:

Eine Karte auswählen und mit Bleistift ein einfaches Motiv, z.B. die eigene Hand, auf das Grundmuster zeichnen. Ein einfaches Motiv wirkt besser als ein kompliziertes.

Das Motiv entweder schwarz-weiß oder in 2 Farben, immer im Wechsel, ausmalen. Man kann auch im Wechsel weiß-bunt oder mit 3 oder mehr Farben arbeiten.

Den Hintergrund im Wechsel bunt oder schwarz-weiß anmalen. Eine Farbe, bzw. kontrastierende Farben im Motiv und im Hintergrund immer versetzt zueinander malen.

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Labbé-Idee: Op-Art Karten mit echten Herbstblättern
Im Herbst sind Blätter ein schönes Thema und es gibt sie im Überfluss. Auf 28 quadratischen Karten mit 14 verschiedenen Grundrastern (14 x 14 cm) kommen sie, im Op-Art-Stil, einmal ganz anders zur Geltung. So gestaltet sind sie noch bunter als der Herbst an sich...

Handtellergroße schöne Herbstblätter sammeln und evtl. säubern. Es können auch gepresste Blätter verwendet werden.
Und so wird's gemacht:
1. Das Blatt mittig auf eine Op-Art-Karte legen, festhalten und mit einem Stift ummalen. Es braucht nicht genau zu sein, aber es sollte eine geschlossene Blattform entstehen.
2. Das Muster in der Blattform mit 2 Farben, immer im Wechsel, anmalen. Den gemusterten Hintergrund in 2 anderen Farben, ebenfalls im Wechsel anmalen. Dabei entsteht ein eindrucksvoller Effekt!
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Praxis Klassenzimmer: Op-Art-Karten und die Stopp-Hand
Wer kennt das Problem nicht: Es klingelt zum Ende der Pause. Als Lehrerin wartet man im Klassenraum auf die Rasselbande und schon kommen hier und da Beschwerden wie „der hat mich gehauen“ oder „sie hat mich geschubst“. Unterschiedliche pädagogische Möglichkeiten zum Agieren gibt es.
Ich habe mich dazu entschieden, die Stopp-Hand zu thematisieren. Sie bedeutet kurz und schlicht: Stopp, ich möchte das nicht. Der „Streithahn“ wird von dem anderen Kind deutlich aber freundlich aufgefordert, seine Aktion zu unterbinden und den gegenseitigen Respekt zu wahren. Zur unterstützenden Visualisierung haben die Kids die Op-Art-Karten gestaltet.

Hand auflegen, rund herum mit dem Bleistift die Hand nachspuren, vier Farben die zusammen passen auswählen und dann den Hintergrund sowie die Hand je mit zwei Farben mit Buntstiften ausmalen.

Nicht für jeden ganz leicht, aber mit kleinen Hilfen (Farbstriche in die jeweiligen Felder mit Hilfe der Lehrerin oder eines Expertenkindes) wurden in Handumdrehen tolle Kunstwerke aus den Blankos.

Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Wirkung konträrer Farbzusammensetzungen (Beispiel gelb-orange für die Hand, rot-blau für den Hintergrund). „Guckt mal, das sieht wirklich so aus, als läge meine Hand auf einem bunten Tisch.“

Zu guter letzt haben wir alle aufgeklebt und aufgehängt, so dass jeder sich immer daran erinnern kann.
Fragen & Anworten zu Op-Art Karten
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