Zeichenblockpapier, DIN A2

250 Bogen, 42 x 59,4 cm, 90 g/qm
25,80 €
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  • Best.-Nr. 1412
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Artikelbeschreibung

Holzfreies Papier ohne optischen Aufheller, naturweiß zum Zeichnen, Malen, Drucken und Basteln. Dieses Zeichenpapier ist eine preiswerte und beliebte Alternative zu teuren Zeichenblöcken. Wir haben diese Papierqualität seit Jahren im Programm.

Schlagwörter

  • Eisbären im Winter

    Am Nordpol entsteht die Schnee- und Eislandschaft aus weißem und blauem, gerissenem Transparentpapier. Darauf tummeln sich Eisbären in verschiedenen Größen. Die Bären auf weißem Zeichenblockpapier malen und ausschneiden. Alle Teile mit angerührtem GLUO-Cellulos-Kleister ankleben (lässt sich problemlos wieder vom Fensterglas abwaschen).


  • Über das Drucken

    Positiv- und Negativdruck

    Während der Positivdruck im allgemeinen farbig auf weißem Grund steht, erkennt man das Motiv im Negativdruck weiß im farbigen Umfeld. Das erklärt sich aus den verschiedenen Techniken: Für den Positivdruck werden die Druckmotive aufgeklebt oder aus einer Platte erhaben herausgearbeitet, weshalb man diese Technik auch "Reliefdruck" nennt. Hingegen wird für den Negativdruck das Druckmotiv ausgehoben oder eingeritzt, wie es für die Radierung typisch ist. Die einfachste Form des Negativdrucks ist gewiss die Monotype, die besonders für ganz kleine Kinder geeignet ist.

    Stempelkissen selber machen

    Auf einem flachen Tellerchen etwas Watte, Zellstoff oder ein anderes saugfähiges Material ausbreiten, satt mit Farbe tränken und mit einem Papiertaschentuch abdecken. Achtung: Wenn nur ein Eckchen davon über den Tellerrand hängt, läuft die Farbe weg!

    Preiswerte Druckfarbe

    Druckfarben sind nicht billig und nicht immer kinderfreundlich. Sehr oft lassen sie sich aber durch harmlose Farben wie Efa-color oder Fingerfarben, ersetzen. Probieren Sie‘s aus!

    Druckwalzen

    Druckwalzen brauchen ein wenig Pflege: Lassen Sie die Walzen sofort nach Gebrauch säubern. Wasserlösliche Farben wie Japan-Aqua entfernen Sie unter fließendem Wasser. Walzen mit Holzkern dürfen nicht im Wasser liegen. Walzen ohne Auflagebügel sollten zur Schonung des Gummis nicht liegen, sondern hängen.

    Stempeldruck

    Der eigene Daumen, die ganze Hand oder sogar ein Fuß kann für den ersten und einfachsten Stempeldruck entdeckt werden. Eine Stufe höher stellt man mit Kartoffeln oder Korken, Schwämmen und Pflanzen geeignete Druckstöcke her. Mit Schere und Messer werden Formen ausgeschnitten. Das können einfache geometrische sein, wie Kreis, Dreieck und Viereck, die sich zu dekorativen Mustern fügen lassen. Oder auch schwierige, wie Menschen, Tiere und Ornamente. Für ein gleichmäßiges Druckbild muss die Farbe vor jedem neuen Andruck mit einem Pinsel auf den Stempel aufgetragen werden. Schöne wolkige Nuancen erreicht man hingegen, wenn der eingefärbte Stempel zwei- oder dreimal hintereinander gedruckt wird. Gute Hilfe leistet manchmal ein Stempelkissen.

    Gummistempel

    Alte Fahrradschläuche nicht wegwerfen! Ventil abschneiden, Schlauch aufschlitzen und aus der Flache Stempelmotive (Buchstaben, Symbole, etc.) herausschneiden. Das Gummiteil anschließend zum Stempeln auf ein Holzklötzchen kleben.

    Einfaches Trocknen

    Spannen Sie eine Wäscheleine durch den Raum und hängen Sie die noch feuchten Druckwerke mit Wäscheklammern daran auf. So trocknen sie an einem sicheren Ort, nehmen keinen Platz weg und sind für alle sichtbar. Außerdem spart man eine Menge Putzarbeit.

    Frottage

    Mit wenig Aufwand lassen sich Bildmotive und Inschriften von Wappen, Steinmetzarbeiten, Grabsteinen und Denkmälern abreiben. Verbinden Sie diese Arbeit mit kunstgeschichtlichen Betrachtungen und einer Kirchen- oder Schlossbesichtigung.

    Stempel mit Griff

    Selbstgemachte, auf Holzplatten geklebte Stempel lassen sich leichter handhaben und ergeben auch bessere Druckergebnisse, wenn man einen Griff am Holz befestigt. Bei kleinen Stempeln reicht ein aufgeklebtes Holzklötzchen, für größere Stempelplatten kann man Möbelgriffe aufkleben oder, bei dicken Holzplatten, auch aufschrauben.

    Linoldruck

    Mit Linoldruck sollte man frühestens im ersten Schuljahr beginnen. Vorher ist die Unfallgefahr einfach zu groß. Aus Sicherheitsgründen sollte mit Partnerarbeit begonnen werden. Ein Kind schnitzt, das andere passt auf, dass mit dem Messer immer "vom Körper weg" gearbeitet wird und dass die zweite Hand dabei nicht im Weg ist. Weil Ungeduld und Ermüdung des "Polizisten" mindestens so groß sind wie der Kraftaufwand des Schneidenden, sollte man häufig die Aufgaben wechseln. Bei Linoldruck sind kontrastreiche Themen angesagt, zum Beispiel "Schornsteinfeger trifft Schneemann". Außerdem kann man mit Linolschnitten schöne persönliche Stempel mit Namen, Initialen oder einem eigenen Symbol herstellen.


  • Geschichte des Papiers

    Die alten Ägypter benutzten schon vor über 5000 Jahren Papyrus als Schreibmaterial. Aus diesem Wort entstand später das Wort "Papier". Es wurde aus der Papyruspflanze hergestellt, deren Stengel man in Streifen schnitt und diese so neben- und übereinander legte, dass ein Blatt entstand. Bei langen Texten klebte der Schreiber mehrere Blätter aneinander.

    Das im Mittelalter verwendet Pergament, das zum Schreiben und Zeichnen verwendet wurde, kam aus Vorderasien und ist nach der Stadt "Pergamon" benannt. Bereits vor mehr als 2000 Jahren stellte man Pergament her, indem Kälber-, Ziegen- oder Schafshäute geglättet und getrocknet wurden.

    Das Papier, wie wir es heute kennen, wurde vor ungefähr 1800 Jahren von dem Chinesen Tsai-Lun erfunden. Die Kunst der Papierherstellung war streng geheim, und so dauerte es sehr lange, bis sie auch in Länder außerhalb Chinas gelangte. Die eigentliche Herstellung von Papier ist in Europa erst seit 600 Jahren bekannt. Der erste Schritt für das noch holzfreie Papier ist die Zerkleinerung von Lumpen aller Art, die man auch Hadern nennt. In einem großen Trog werden die Lumpen gewaschen und immer weiter zerkleinert, bis nur noch ein Brei aus Fasern übrig ist. Man gibt etwas Leim dazu und schüttet das Ganze in einen anderen Bottich, die Bütte. Als nächster Schritt wird ein Sieb in die Bütte getaucht und vorsichtig wieder herausgehoben. Auf dem Sieb bleibt eine dünne Schicht des Breis haften und bildet das spätere Blatt. Durch Pressen und Trocknen wird nun das Wasser entfernt, und das holzfreie Papier ist fertig.

    Ein Blatt Papier kann aber auch aus pflanzlichen Fasern hergestellt werden. Man benutzt vor allem Holz verschiedener Bäume, wie Tanne und Fichte, aber auch Stengel von Flachs, Hanf, Jute und Stroh. So entsteht das billigere holzhaltige Papier. Holzhaltiges Papier vergilbt aber!


  • Kohlezeichnung

    Zeichenkohle macht alles rundherum schwarz - deshalb sollest du unbedingt mit Malkittel und Unterlage arbeiten. Aber Zeichenkohle hat auch ihren besonderen Reiz. Du kannst viele Motive, die du vielleicht schon mit Wachsmalern oder Bleistiften gemalt hast, auf ganz andere Art darstellen.

    Du brauchst: raues, nicht zu glattes Papier, Zeichenkohle, Fixativspray, Zeitungen, Malkittel

    Mit der Zeichenkohle kannst du arbeiten wie mit einem Bleistift, indem du Flächen und Linien malst. Oder du hältst die Kohle schräg, dann wird der Strich breiter, und das kannst du gut nutzen, um Flächen gleichmäßig auszumalen. Kohle kannst du sehr leicht verwischen, deshalb musst du beim Malen darauf achten, dass du dein Bild nicht direkt mit dem Ärmel wieder verschwinden lässt. Lasse dein Kunstwerk zum Schluss von einem Erwachsenen mit Fixativspray einsprühen, um es haltbar zu machen.