Tempera-Puck 44 mm

1 Temperablock, Ø 44 mm
0,95 €
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Artikelbeschreibung

Viel Farbe für weniger Geld. Die preiswerte Alternative zum Schuldeckfarbkasten.

Schlagwörter

  • Tempera-Pucks

    Diese großen Farbtabletten werden wie Deckfarben verarbeitet. Sie bestehen aus Dextrin, gereinigter Naturkreide, Seifenpulver und Farbpigmenten. Diese Farben enthalten keine Konservierungsstoffe. Wir empfehlen das Arbeiten mit Tempera-Pucks für Kinder ab 4 Jahren. Obwohl Tempera-Pucks als unbedenklich eingestuft werden können, sollten Sie die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen für den Umgang mit Farben beachten.

    Hinweis

    Die Farben sollen nicht in den Mund gelangen.

    Den Pinsel nicht mit den Lippen anfeuchten.

    Farbige Finger nicht in den Mund nehmen.

    Beim Arbeiten mit Malfarbe öfter die Hände waschen.

    Nie den Malbecher als Trinkbecher benutzen.

    Spülen Sie zu viel angerührte Farbe nicht ins Abwasser, sondern lassen Sie sie trocknen und geben Sie die Reste dann in den Hausmüll!

    Achten Sie beim Anrühren von Temperafarben darauf, dass es nicht zu sehr staubt. Legen Sie außerdem ein feuchtes Tuch unter den Topf, so dass über den Rand gekipptes Pulver aufgefangen wird.


  • Farben

    Farben kommen in der Physik überhaupt nicht vor. Farbe ist immer nur eine Sinnesempfindung des Betrachters. Unsere physikalische Welt besteht eigentlich nur aus farbloser Materie und farbloser Energie. Um es zu verdeutlichen: Wir sehen das einfache Grün einer frischgemähten Wiese mit Zufriedenheit, sobald wir aber wegschauen ist die Wiese nicht mehr "Grün", sie ist farblos.

    Die natürlichen Farbtöne sind nur im Sonnenlicht wahrzunehmen. Daher können wir im Dunkeln keine Farben sehen, selbst wenn noch etwas Licht vorhanden ist ("Nachts sind alle Katzen grau"). Wenn das weiße Sonnenlicht zerlegt wird, wie es etwa in einem Regenbogen geschieht, dann erkennt man zunächst die drei Grundfarben (Primärfarben): rot, gelb und blau. Dort wo diese aufeinandertreffen, vermischen sie sich zu den Ergänzungsfarben (Sekundärfarben): Grün aus Gelb und Blau, Orange aus Rot und Gelb, Violett aus Blau und Rot. Hierbei kommt es zur Bildung von vielen Zwischentönen.

    Die Farbkörper erscheinen bunt, weil sie manche Farben des Sonnenlichtes absorbieren (verschlucken) andere reflektieren (zurückwerfen). Wir nennen einen Farbkörper rot, wenn er nur das rote Licht reflektiert, während er alle anderen Farben absorbiert. Neben den bunten gibt es aber auch die unbunten Farben. Sie reichen von reinweiß über alle Grautöne bis zu reinschwarz. Durch Mischung der bunten und unbunten Farben erhalten wir unendlich viele Farbtöne. Früher stellten Künstler, Maler und Anstreicher ihre Farben selber her. Dies setzte große Erfahrung und handwerkliches Geschick voraus. Dieses Wissen wurde von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Rezepte, die nicht schriftlich niedergelegt wurden, sind für immer verschwunden. Leonardo da Vinci war gezwungen, seine Lehrjungen meilenweit zu schicken, um Eier von Stadthühnern einzukaufen, da das Eigelb dieser Eier heller war als das der Landhuhneier. Leonardo brauchte Eigelb als Bindemittel für seine Farben: je heller das Bindemittel, desto reiner die Farben. Von den großen Renaissancemalern wissen wir, dass sie als Lehrlinge mit dem Farbenreiben begannen. Auf diese Weise schuf sich jede Werkstatt ihr typisches Material selbst. Viele Farbnamen zeugen heute noch von der alten, traditionsreichen Technik. Das kostbare Purpur stellten die Phönizier (griechisch Phoinikes = Leute aus dem Purpurland, oder die Roten) aus der Purpurschnecke im Mittelmeerraum her. Es war die Farbe der Cäsaren und Könige. Nur wenige konnten sich einen pupurnen Mantel leisten, denn für die Färbung eines solchen Kleidungsstückes mussten 10.000 bis 20.000 Schnecken eingesammelt werden. Das kostbare Indischgelb kam aus Indien und wurde aus dem Urin von Kühen gewonnen. Das Geheimnis dieser intensiven Farbe war, dass diese Kühe nur mit gelben Mangofrüchten gefüttert wurden.

    Der wichtigste Inhaltsstoff der Farbe ist das Farbmittel. Dieses Farbmittel kann ein festes, fein zerriebenes Pigment sein oder ein in Wasser bzw. einem anderen Lösungsmittel löslicher Farbstoff. Zum Färben, Malen und Anstreichen wurden früher Farbmittel aus drei Naturbereichen gewonnen: Erdfarben, auch Mineralfarben genannt, wurden schon bei der Höhlenmalerei benutzt.

    Sie werden aus Rohstoffen von farbigen Erden gewonnen. Das sind zum Beispiel gelber Ocker, rote Eisenerden, Terra di Siena, Umbra. Zu den Mineralfarben zählt auch der zerriebene Edelstein Lapislazuli, aus dem das kostbare Madonnenblau im Mittelalter hergestellt wurde. Tierfarben werden aus Tieren oder Tierorganen, die ausgekocht werden, gewonnen. Das echte Karmin wird aus der Cochenille-Schildlaus gewonnen, Scharlach aus der Kermes-Schildlaus und Purpur aus der Purpurschnecke. Pflanzenfarben werden aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Die Flora ist reich an Möglichkeiten.

    In allen Teilen der Pflanze können Farbstoffe entstehen. Bekannte Färbepflanzen für Textilien sind zum Beispiel Safran, Sandelholz und Indigo.

    Erdfarben sind aufgrund ihrer geringen Giftigkeit sehr angenehm in der Herstellung und Verarbeitung. Leider besitzen sie nur eine geringe Färbefähigkeit.

    Naturfarben wie Purpur sind zu selten und zu teuer, um in großen Mengen eingesetzt zu werden. Die künstlichen Mineralfarben besitzen eine höhere Leuchtkraft und Lichtbeständigkeit als die meisten natürlichen Farben. Sie zeichnen sich jedoch zum Teil durch eine hohe Giftigkeit aus, denn ihre Pigmente enthalten Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber und andere Schwermetalle. Nach den geltenden Richtlinien in EU-Ländern dürfen diese Stoffe nur in begrenzten Mengen in Farben, die für Kinder gedacht sind, enthalten sein. Dies garantiert zwar, dass beim sachgemäßem Umgang keine sofortige sichtbare Gefährdung droht, es ist jedoch bekannt, dass Schwermetalle langfristig im Körper angereichert werden und unter Umständen zu schweren Gesundheitsstörungen führen.

    Malfarben enthalten zu 50 - 80 % Pigmente und Farbstoffe. Die restlichen 50 - 20% sind Lösemittel, die dazu dienen, die Farbe streichfähig zu machen und nach dem Trocknen zu binden. Das Lösemittel ist meistens Wasser. Diese Farben sind daher in hohem Maße umweltverträglich und den binde- und lösungsmittelhaltigen Lacken vorzuziehen.

    Neben dem Pigment oder Farbstoff und dem Lösemittel enthalten die Farben noch Bindemittel. Für Temperafarben und Plakatfarben sind das Eiweiß, Dextrin (Stärkebasis), Gummi arabicum (natürliches Harz), Leim, Kasein und ähnliche Naturprodukte. Vermehrt werden auch Kunststoffdispersionen eingesetzt, die für den Verbraucher in der Handhabung unbedenklich sind.

    Hinweis

    Zur Haltbarkeit der fertigen Flüssigprodukte sind Konservierungsstoffe erforderlich, da sonst die Bakterien das Eiweiß und die Stärke zersetzen und die herrlichste Farbe in eine stinkende Brühe verwandeln. Trockenen Produkten können Borax, Soda und Alaun zugesetzt sein, die in der beigemischten Menge keine gesundheitlichen Probleme verursachen.


  • Pinsel selber machen

    Du brauchst: Zweige unterschiedlicher Dicke, 1 Hammer.

    Gehe in Parkanlagen, Schulgärten oder im Wald auf die Suche nach verschiedenen Zweigen. Breche sie auf die gewünschte Pinsellänge.

    Bearbeite die Spitze des Zweiges so lange, bis das Holz stark auffasert. Benutze eine feste Unterlage (Steinplatte, Bordstein oder Werkbank).

    Auf diese Art und Weise kannst du dir ein ganzes Holzpinselsortiment herstellen. Holzpinsel eignen sich vor allem  für Wasserfarben.


  • Klatschtechnik

    Die Klatschtechnik hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich ein ganzes Museum mit den Bildern füllen könnte.

    Du brauchst: weißes Papier, Deckfarben, Wasserpott, Pinsel

    Falte ein Blatt Papier genau in der Mitte und klappe es gleich wieder auseinander. Trage ziemlich flüssige bunte Farbkleckse mit dem Pinsel auf die eine Hälfte des Papiers. Klappe das Papier wieder zusammen und streiche ein paar Mal kräftig mit der Handfläche darüber. Und jetzt schau dir mal das Ergebnis an! Die Farben haben sich bunt vermischt und eine andere Form gebildet. Was könnte dein Bild wohl darstellen?


  • Kartoffeldruck

    Mit Kartoffeln kann man prima drucken und stempeln. Das einzige, was mich stört ist, dass mein schöner Druckstock nach ein paar Tagen verschrumpelt ist. Na ja, macht nichts - dann schnitze ich eben einen neuen!

    Du brauchst: große Kartoffel, Küchenmesser, Küchenkrepp, Deckfarben, Pinsel, Wasserpott; zum Bedrucken: Servietten, Papier, Pappe, Dosen

    1. Halbiere die Kartoffel mit dem Küchenmesser.

    2. Wenn du unsicher bist, kannst du dein Motiv vorher ganz zart mit dem Messer in die Schnittfläche einritzen.

    3. Schneide dann die Linien einen halben Zentimeter tief ein. Entferne die überschüssigen Teile vorsichtig von der Seite aus mit dem Messer.

    4. Tupfe die Schnittfläche mit dem Küchenkrepp trocken und bepinsele das Motiv mit dick angerührter Deckfarbe. Drücke deinen Druckstock fest auf die Serviette oder das Papier. Das macht Spaß!