Farbwalze 60

1 Farbwalze, 60 mm breit
4,80 €
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  • Best.-Nr. 2160

Artikelbeschreibung

Für alle Drucktechniken. Vernickeltes Stahlgestell mit Auflagebügel.

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  • Über das Drucken

    Positiv- und Negativdruck

    Während der Positivdruck im allgemeinen farbig auf weißem Grund steht, erkennt man das Motiv im Negativdruck weiß im farbigen Umfeld. Das erklärt sich aus den verschiedenen Techniken: Für den Positivdruck werden die Druckmotive aufgeklebt oder aus einer Platte erhaben herausgearbeitet, weshalb man diese Technik auch "Reliefdruck" nennt. Hingegen wird für den Negativdruck das Druckmotiv ausgehoben oder eingeritzt, wie es für die Radierung typisch ist. Die einfachste Form des Negativdrucks ist gewiss die Monotype, die besonders für ganz kleine Kinder geeignet ist.

    Stempelkissen selber machen

    Auf einem flachen Tellerchen etwas Watte, Zellstoff oder ein anderes saugfähiges Material ausbreiten, satt mit Farbe tränken und mit einem Papiertaschentuch abdecken. Achtung: Wenn nur ein Eckchen davon über den Tellerrand hängt, läuft die Farbe weg!

    Preiswerte Druckfarbe

    Druckfarben sind nicht billig und nicht immer kinderfreundlich. Sehr oft lassen sie sich aber durch harmlose Farben wie Efa-color oder Fingerfarben, ersetzen. Probieren Sie‘s aus!

    Druckwalzen

    Druckwalzen brauchen ein wenig Pflege: Lassen Sie die Walzen sofort nach Gebrauch säubern. Wasserlösliche Farben wie Japan-Aqua entfernen Sie unter fließendem Wasser. Walzen mit Holzkern dürfen nicht im Wasser liegen. Walzen ohne Auflagebügel sollten zur Schonung des Gummis nicht liegen, sondern hängen.

    Stempeldruck

    Der eigene Daumen, die ganze Hand oder sogar ein Fuß kann für den ersten und einfachsten Stempeldruck entdeckt werden. Eine Stufe höher stellt man mit Kartoffeln oder Korken, Schwämmen und Pflanzen geeignete Druckstöcke her. Mit Schere und Messer werden Formen ausgeschnitten. Das können einfache geometrische sein, wie Kreis, Dreieck und Viereck, die sich zu dekorativen Mustern fügen lassen. Oder auch schwierige, wie Menschen, Tiere und Ornamente. Für ein gleichmäßiges Druckbild muss die Farbe vor jedem neuen Andruck mit einem Pinsel auf den Stempel aufgetragen werden. Schöne wolkige Nuancen erreicht man hingegen, wenn der eingefärbte Stempel zwei- oder dreimal hintereinander gedruckt wird. Gute Hilfe leistet manchmal ein Stempelkissen.

    Gummistempel

    Alte Fahrradschläuche nicht wegwerfen! Ventil abschneiden, Schlauch aufschlitzen und aus der Flache Stempelmotive (Buchstaben, Symbole, etc.) herausschneiden. Das Gummiteil anschließend zum Stempeln auf ein Holzklötzchen kleben.

    Einfaches Trocknen

    Spannen Sie eine Wäscheleine durch den Raum und hängen Sie die noch feuchten Druckwerke mit Wäscheklammern daran auf. So trocknen sie an einem sicheren Ort, nehmen keinen Platz weg und sind für alle sichtbar. Außerdem spart man eine Menge Putzarbeit.

    Frottage

    Mit wenig Aufwand lassen sich Bildmotive und Inschriften von Wappen, Steinmetzarbeiten, Grabsteinen und Denkmälern abreiben. Verbinden Sie diese Arbeit mit kunstgeschichtlichen Betrachtungen und einer Kirchen- oder Schlossbesichtigung.

    Stempel mit Griff

    Selbstgemachte, auf Holzplatten geklebte Stempel lassen sich leichter handhaben und ergeben auch bessere Druckergebnisse, wenn man einen Griff am Holz befestigt. Bei kleinen Stempeln reicht ein aufgeklebtes Holzklötzchen, für größere Stempelplatten kann man Möbelgriffe aufkleben oder, bei dicken Holzplatten, auch aufschrauben.

    Linoldruck

    Mit Linoldruck sollte man frühestens im ersten Schuljahr beginnen. Vorher ist die Unfallgefahr einfach zu groß. Aus Sicherheitsgründen sollte mit Partnerarbeit begonnen werden. Ein Kind schnitzt, das andere passt auf, dass mit dem Messer immer "vom Körper weg" gearbeitet wird und dass die zweite Hand dabei nicht im Weg ist. Weil Ungeduld und Ermüdung des "Polizisten" mindestens so groß sind wie der Kraftaufwand des Schneidenden, sollte man häufig die Aufgaben wechseln. Bei Linoldruck sind kontrastreiche Themen angesagt, zum Beispiel "Schornsteinfeger trifft Schneemann". Außerdem kann man mit Linolschnitten schöne persönliche Stempel mit Namen, Initialen oder einem eigenen Symbol herstellen.


  • Linoldruck

    Du brauchst: Linolplatte, Linolmesser, Linoldruckfarbe oder eine andere dickflüssige Farbe, Kunststoffplatte, 1 - 2 Gummiwalzen, weißes Papier, Zeitungspapier als Unterlage

    Zeichne auf die Linolplatte ein oder mehrere Motive auf. In den Linolgriff kannst du verschiedene Messer einstecken, von ganz schmalen bis zu ganz breiten. Drücke das Messer in das Linoleum und schiebe es vorsichtig in Bahnen um die Motive. Dabei arbeitest du niemals in Richtung Finger und immer von deinem Körper weg. Wenn du damit fertig bist, geht's ans Drucken. Gib etwas Farbe auf die Platte, fahre langsam ein paar Mal mit der Walze darüber und verteile die Farbe gleichmäßig auf deinem Druckstock, das ist die Linolplatte mit deinem Motiv. Lege ein weißes Blatt auf den Druckstock und reibe kräftig mit der Hand darüber. Noch besser geht das Abreiben mit einer zweiten Walze, wenn du eine hast. Jetzt müsstest du mein Zimmer sehen, der ganze Boden liegt voller bedruckter Papiere.....


  • Kordeldruck

    Das ist doch mal etwas ganz Anderes - ich beklebe meinen Druckstock mit Kordel und schon kann ich damit drucken!

    Du brauchst: stabile Pappe, Papier, Kordel, Schere, Klebstoff, Deckfarben oder Plakatfarbe, Pinsel, Farbwalze, Kunststoffplatte

    Klebe die Kordel in einer beliebigen Form auf die Pappe. Wenn es dir leichter fällt, kannst du das Motiv vorher mit einem Bleistift aufmalen. Warte, bis der Klebstoff getrocknet ist. Rühre nun die Deckfarbe mit etwas Wasser an und gib einen dicken Klecks Farbe auf die Kunststoffplatte. Rolle mit der Farbwalze mehrmals über die Platte, bis die Walze ganz voll Farbe ist. Trage die Farbe gründlich mit der Walze auf dein Kordelwerk auf. Drücke ein Blatt Papier auf die Kordel und streiche mehrmals mit der Hand darüber. Ziehe das Papier vorsichtig ab und - guck an - dein Motiv ist spiegelverkehrt abgedruckt! Du kannst deinen Druckstock noch mehrmals benutzen. Gut, nicht wahr?!


  • Materialdruck

    Experimente sind immer sehr spannend, weil man nie genau weißt, was am Ende dabei herauskommt. Hier experimentierst du mit verschiedenen Materialien - suche sie dir einfach im Haushalt zusammen. Du ahnst ja gar nicht, mit was man alles drucken kann!

    Du brauchst: große Pappe, Klebstoff, Schwämme, grobe Stoffe, Kork, Rupfen, Spitze, Wellpappe, Relieftapete, Topfreiniger, Tortendeckchen, Kordel, Gräser, Deckfarben oder Plakatfarben, Borstenpinsel, Wasserpott

    Weißt du schon, was du drucken möchtest? Bereite die unterschiedlichen Materialien so vor, wie du sie haben möchtest. Schneide die notwendigen Formen zurecht. Bestreiche sie nacheinander mit dick angerührter Deckfarbe oder mit Plakatfarbe und drücke sie fest auf die Pappe. So entsteht nach und nach ein ganz unterschiedlich gemustertes Bild. Am besten wirkt das außergewöhnliche Druckbild, wenn du eine große Pappe zum Bedrucken wählst, dann hast du auf jeden Fall genug Platz.


  • Pappkantendruck

    Meistens wirft man Verpackungen einfach so in den Müll. Zum Drucken kannst du aber die Reste gut gebrauchen. Schneide einfach Ecken, Kanten, gewinkelte Pappteile oder Röhren so zurecht, dass du sie als Druckstock verwenden kannst.

    Du brauchst: Borstenpinsel, Deckfarben, Wasserpott, verschiedene Pappkantenstücke, Papier, Schere

    Bestreiche die Kanten der Druckstöcke dick mit Deckfarben und drücke die Farbe auf das Papier. Nach einiger Zeit weichen die Kanten auf, schneide dann die Kanten etwas ab. Übrigens lassen sich die Pappstücke auch zu beliebigen Formen verbiegen.


  • Druckfarbe anrühren

    Du brauchst: Pulverfarbe, 1 Esslöffel, 1 Schneebesen, 1 Tasse, 1 Kochtopf, Mehl, Wasser

    Mische 4 Tassen kaltes Wasser und 4 Esslöffel Mehl im Kochtopf.

    Koche die Flüssigkeit 5 Minuten bei mittleren Hitze. Rühre dabei kräftig.

    Rühre 2 Esslöffel Farbpulver unter die erkaltete Masse. Die Druckfarbe ist fertig.